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Zane Schweitzer stellt Weltrekord mit SUP Foil auf_ Maui To Moloka’i Hydrofoil Race 27 Miles Across Pailolo Channel

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An diesem Rennen war alles außergewöhnlich: Die Disziplin, das Sportgerät, die Distanz und der Sieger. Beim „M2M Crossing“, dem ersten SUP Foil Race der Welt mussten 26 Meilen, also rund 43 Kilometer übers offene Meer von der Insel Maui nach Molokai (M2M) gepaddelt werden – und zwar auf einem SUP Foil. Dieses Board zum Stand-Up-Paddling verfügt über ein Foil statt einer Finne. Zwei Tragflügel heben das Foilboard bei hoher Geschwindigkeit aus dem Wasser und der Paddler fliegt dann geradezu ohne nennenswerten Wasserwiderstand. Mit solch einem SUP-Board von Starboard hat Zane Schweitzer im Juli eine neue Rekordzeit aufgestellt: Schneller als alle anderen Wassersportler des Rennens, egal ob diese mit Outrigger, Surfskis oder unlimited SUP Boards unterwegs waren, hat er den sogenannten Pailolo Channel überwunden. In nur 2:24 Stunden erreichte er Molokai – rund doppelt so schnell wie mit einem SUP-Board ohne Foil. Der Hawaiianer Zane Schweitzer, der in Deutschland regelmäßig auf der Messe boot in Düsseldorf anzutreffen ist, hat sich als 15facher SUP World Champion und zweifacher Ultimate Waterman bereits ein Denkmal gesetzt. Mit dem Sieg des M2M Crossing verfestigt „Zaniac“ dies eindrucksvoll.
Paddeln und Fliegen
Über zwei Stunden lang Foilen erfordert eine unvorstellbare Kombination aus Erfahrung, Können und Kraft. Für einen durchschnittlich trainierten Stehpaddler sind schon zwei Minuten Foilen im Meer eine Herausforderung. Die Teilnehmer des Rennens müssen maximal geschickt den Antrieb durch die Strömung nutzen, den sog. Ground Swell und den Wind Swell, um so wenig eigene Energie wie möglich zu beanspruchen. Denn die Phasen zwischen dem Swell müssen mit kräftezehrendem „Pumpen“ überbrückt werden. Dafür paddelt der Rider maximal kraftvoll von Welle zu Welle und erhöht die Boardgeschwindigkeit durch eine Auf-/Abbewegung des Boards aus den Beinen heraus. Zudem gestaltete Zane das Rennen besonders spannend, da er sich kurzzeitig an der Linie seines Mentors, SUP- Ikone Dave Kalama orientierte und an Geschwindigkeit verlor. Zum Glück besann er sich wieder auf sein eigenes Gespür und hängte letzten Endes sogar sein Vorbild Kalama ab.