Gespräch mit Jörgen Vogt über den Nationalpark Wattenmeer und die Situation an der Ostsee.
Das Interview wurde geführt von : Freie Ostsee SH
Jörgen Vogt, Präsident der GKA (Global Kitesports Association) und GWA (Global Wingsports Association) war sehr aktiv, als es um die Kite- und Wassersportverbote in der Nordsee ging. Umso interessanter war das Gespräch mit Ihm über seine Erfahrungen und deren Lehren für die Situation an der Ostsee Schleswig-Holstein und die dort drohenden Sperrzonen und Wassernutzungsverbote.
Abschnitte:
00:00 Begrüßung und Vorstellung Jörgen Vogt
02:21 Seit acht Jahren Leiter der GKA und jetzt auch der GWA
04:05 Die Situation beim Nachwuchs beim Kitsurfen und Wingfoilen
04:20 Explodierender Nachwuchs beim Wingfoilen in Deutschland.
05:24 Die Situation an der Ostsee bzgl. abgelehntem Nationalpark und Ostseeschutzkonzept
06:36 Die Erfahrung von Jörgen Vogt mit Aussagen von Politikern
07:54 Wie war es an der Nordsee hinsichtlich der Verbotszonen und Nationalpark Wattenmeer
10:05 Verbotsfanatismus und Freiheitsverständnis der Exekutive im Wattenmeer und in Kiel
13:06 Die Rolle von Robert Habeck bei der Einführung von Kiteverboten
15:38 Das Bundesministerium verbietet pauschal das Wingfoilen im Nationalpark Wattenmeer
16:39 Der Unterschied an der Ostsee und worauf ist der Fokus zu setzen
21:49 Studien haben eine angenommene Scheuchwirkung von Kites auf Vögel widerlegt.
24:50 Wie regelt das Dänemark?
25:30 Vorschlag Verbindung Vogelrastmeldung mit Spotinfo auf Windfinder abgelehnt.
29:45 Fazit
Fragen & Antworten (2)
-
Danke für die schöne Rückmeldung! Zu dem Argument, ich verstehe den Gedankengang. Aus meiner persönlichen Sicht würde ich allerdings schon sagen, dass Wassersportler ein sehr direktes Interesse an einer guten Wasserqualität einer gesunden Umwelt haben. Wenn man mehrere Stunden im Wasser ist, fühlt man das Wasser auf der Haut, hat teilweise Ausschlag, falls es eine Belastung gibt und kennt die Gerüche, die das Wasser haben kann. Ich mag ein Philanthrop sein, aber ich glaube fast alle Menschen entwickeln eine Wahrnehmung für eine gesunde Umwelt, wenn sie die Folgen direkt spüren. Gruß Dorian
-
Was für ein kompetenter und angenehmer Typ, der Jörgen Vogt, danke für den Einsatz
Danke für die Rückmeldung. Das fand ich auch. Gruß Dorian
Frage auf YouTube stellen Fragen und Antworten stammen aus den YouTube-Kommentaren zu diesem Video.
fabianrungs6561
Danke für das klasse Interview! Nur ein Argument sollte nicht benutzt werden: Wassersportler schützen ihren Lebensraum, damit sie diesen auch in Zukunft nutzen können. Denn Wassersportler sind nicht besser als der Rest der Menschheit. Menschen schützen ihren Lebensraum nicht (genug). Anderenfalls gäbe es wohl keine Umwelt- und Klimaprobleme auf unserem Erdball.